Das Tier im Menschen

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Ich kenn‘ da so Affen,
die’s anders nicht schaffen,
ihr Leben zu packen,
die haben so Macken,

nach unten zu treten,
nach oben zu buckeln,
sich dort profilieren,
den Rest ignorieren,

sie können’s nicht lassen,
uns stets zu belehren,
sie meinen’s stets „gut“,
ist schwer sich zu wehren.

Auch kenne ich Tiger,
welch‘ seltene Krieger,‘
das ist jene Sorte,
die kämpfen mit Worte,

die handeln meist weise,
nicht immer sind’s Greise,
die nie sich erheben,
auch wenn sie grad schweben.

die sich mal verrennen,
so manche verbrennen,
und Sicherheiten aufgeben,
um nach Freiheit zu streben.

Zum Schluss möcht‘ nicht klagen,
doch die Affen haben meistens das Sagen.
Nein, nicht erst seit heute,
nein, das war schon immer,
doch in heutigen Tagen,
die Affen, die werd’n immer schlimmer.

entstanden 1994, Walter B. P.
Ergänzung 2021…

Da gibt’s auch noch Schweine,
ihr wisst, wen ich meine?
Das sind kaum mehr Menschen,
die kennen keine Grenzen.

Die sind nicht zu fassen,
und lenken uns Massen,
für sie sind wir Vieh,
kennen null Empathie.

Die machen auch „Wissen“,
die haben ka G’wissen.
Die schrieben Geschichte,
verfälschten Berichte.

Die wollen das wir „schlafen“,
sonst regnet es Strafen.
Die Not dieser Welt,
vermehrt stets ihr Geld.

Ihr letzter Plan –
die totale Kontrolle?
Was machen wir nun?
Fallen wir aus der Rolle?

Erwachen die Leit?
S‘ wär‘ an der Zeit!

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