Projekt: „bewusstsign“

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Tatsächlich hatte ich die Idee zur Erstellung einer Webseite mit Namen „bewusstsign“ schon vor vielen Jahren. Die gleichlautende Domäne bewusstsign, welche der Wortkreation aus den beiden Wörtern „bewusst“ und dem engl. „sign“ (Zeichen) entstammt, habe ich mir dabei schon vor beinahe 15 Jahren gesichert.

Immer schon hatte ich vor darin persönliche Gedanken und Beobachtungen zur oft erlebten – beinahe alltäglichen – „Normalität des Wahnsinns“ aus der Sicht eines eher unangepassten Gesellen, aber zumeist stillen Beobachter, zu geben, welcher immer wieder den Versuch unternimmt über den Tellerrand zu schauen, um dabei sich selbst und seine Umwelt hinterfragend – oft verletzlich und stark zugleich – Einblicke in persönliche „Irrungen und Wirrungen“ am Weg in die eigene „innere Welt“ zu geben.

Schlussendlich ist der Versuch eine Art Blog zu erstellen aber in letzter Konsequenz immer an meinen Zweifeln gescheitert, da mir ein derartiges Vorhaben zu gewagt, zu eitel, zu egozentrisch vorkam. Obwohl ich immer das Gefühl hatte, die Welt mit etwas anderen Augen als die Mehrheit meiner Mitmenschen zu sehen, fehlte mir schlussendlich der Mut zur Umsetzung, da ein derartiger Blog auch als schriftliche Aufzeichnung einer Art „Seelenhygiene“ verstanden werden kann und in einer „Welt voller Raubtiere“ jedenfalls verletzlich und angreifbar macht. Vor allem meine (früh)kindliche Prägung (Programmierung) von „Wert“ und „Unwert“ und von „Was werden die Anderen sagen?“ stand mir dabei mit Sicherheit immer im Weg.

Jahre später nun bin ich immer noch ein (Eigen)zweifler geblieben, jedoch bin ich mir in Zeiten der gegenwärtigen globalen „Corona-Pandemie“ – Stichwort: „neue Normalität“ – sicherer den je, dass es gerade jetzt, in „unwirklichen, dystopischen Zeiten“, auf jede einzelne Stimme ankommt –

jede Stimme eines bewussten Menschen
(man sieht nur mit dem Herzen gut…)

und nicht in Kategorien von schwarz und weiß, gut und schlecht oder aber falsch und richtig gedacht werden kann.

In diesem Sinne möchte ich auf dieser Seite Stimme sein und lade ein Anderen hier eine Stimme zu geben.
Bitte kommentiert daher Beiträge oder nehmt Kontakt mit mir auf, um Eure Gedanken, Ideen, Anregungen etc. hier veröffentlichen zu können.

Abschließend scheint es mir offensichtlich zu sein, dass sich die Menschheit gegenwärtig in einem historischen Wandlungsprozess befindet und Menschen rund um den Globus bei zunehmendem „Chaos“ und einer forcierten „Spaltung der Gesellschaft“ dazu gedrängt sehen, täglich ihre Komfortzone zu verlassen.

Dabei müssen Menschen laufend Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten in Kauf nehmen und dem Narrativ der Politik und der Medien glauben schenken, um damit an alten Mustern, Vorstellungen und Hoffnungen festhalten zu können. Bleibt noch jener andere, unsichere Weg – Stichwort: Spaltung der Gesellschaft“ – der Eigenverantwortung, der Wahrheitssuche, der Selbstbestimmung und der Weg in eine mögliche Freiheit.

„Frei ist der Mensch, insofern er in jedem Augenblick seines Lebens sich selbst zu folgen in der Lage ist.“ — Rudolf Steiner

Beim genannten verlassen ausgetretener Pfade bin ich der Überzeugung, dass wir nur in Gemeinschaft alle „Fesseln der alten Programmierung“ sprengen können und Wege in eine neue, menschlichere Welt denken und leben können, um damit bewusst kleine, aber stetige Zeichen der Veränderung zu setzen.

Vielleicht kann dieses Projekt einen winzigen Beitrag dazu leisten…

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